Sohland-Rotstein.de Für Bewohner, Gäste und Leute mit Heimweh.
Der Rotstein ist das älteste Naturschutzgebiet Sachsens und mit rund 530 Pflanzenarten der artenreichste Berg der Oberlausitz.
Mit seinen 455 Metern Höhe prägt der Rotstein das Landschaftsbild der Oberlausitz wie kaum ein anderer Berg der Region. Der markante Basaltberg ist Namensgeber unseres Dorfes, Wahrzeichen und Identifikationspunkt für viele Menschen, die mit Sohland am Rotstein verbunden sind.
Wer auf der Autobahn A4 gen Osten reist, genießt kurz vor der Abfahrt Bautzen-Ost einen beeindruckenden Blick auf die tausendjährige Stadt Bautzen. Viele Sohländer richten ihren Blick an dieser Stelle jedoch weiter an den Horizont. Dort erhebt sich der Rotstein, eingebettet in das Oberlausitzer Bergland. Sein Anblick ist für viele der erste Gruß von zu Hause und ein Zeichen der Verbundenheit mit ihrer Heimat.
Die außergewöhnliche Bedeutung des Rotsteins wurde bereits früh erkannt. Deshalb steht das Gebiet seit 1912 unter Naturschutz und ist damit das älteste Naturschutzgebiet Sachsens.


Der Rotstein ist weit mehr als ein markanter Berg der Oberlausitz. Seine besondere Geologie, die artenreichen Laubwälder und die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt machen ihn zu einem einzigartigen Naturraum.
Der nährstoffreiche Basaltboden bietet zahlreichen Pflanzenarten einen idealen Lebensraum. Alte Buchenbestände und naturnahe Wälder schaffen wichtige Rückzugsräume für viele Tierarten und prägen das besondere Landschaftsbild des Berges.
Die Pflanzenwelt des Rotsteins ist fast einmalig in Sachsen. Mit etwa 530 verschiedenen Pflanzenarten auf vergleichsweise kleinem Raum gilt er als der artenreichste Berg unserer Heimat.
Der nährstoffreiche Basaltboden und die besonderen klimatischen Bedingungen schaffen ideale Voraussetzungen für eine außergewöhnliche Vielfalt an Pflanzen. Im Laufe des Jahres verwandelt sich der Rotstein immer wieder in ein farbenfrohes Naturerlebnis.
Zu den bemerkenswerten Pflanzenarten zählen unter anderem der Aronstab, der Lerchensporn, das Leberblümchen, das Buschwindröschen, die Wild-Gladiole, der Seidelbast, die Türkenbundlilie sowie das Gefleckte Knabenkraut.
Diese besondere Pflanzenwelt macht den Rotstein zu einem wertvollen Naturraum und zu einem bedeutenden Ort für Naturfreunde und Botaniker.







Die Wiesengladiole (Gladiolus imbricatus) gehört zu den seltenen Pflanzenarten des Rotsteins und ist eine besondere botanische Kostbarkeit unserer Heimat.
Durch die jährliche Pflege der Gladiolenwiese durch den Rotsteinverein Sohland bleibt dieser wertvolle Lebensraum auch für kommende Generationen erhalten.





Der Rotstein ist nicht nur ein Stück Heimat für die Menschen in Sohland, sondern ein bedeutendes Naturerbe für die gesamte Oberlausitz und den Freistaat Sachsen. Sein Schutz und Erhalt sind eine gemeinsame Verantwortung – für heutige und kommende Generationen.
Doch der Rotstein erzählt nicht nur die Geschichte der Natur. Bereits vor mehr als tausend Jahren nutzten Menschen den Berg als strategisch bedeutenden Ort. Er ist damit zugleich Naturdenkmal, Geschichtsort und ein Symbol der engen Verbindung zwischen Mensch und Landschaft.
Der Rotstein war bereits vor vielen Jahrhunderten ein bedeutender Ort für die Menschen der Region. Noch heute erinnern die Überreste eines Doppelwalls auf dem Berg an eine frühere Befestigungsanlage aus mittel- oder spätslawischer Zeit.
Wahrscheinlich diente die Anlage der Sicherung und Verwaltung des umliegenden Gebietes. Der Rotstein war damit nicht nur ein markanter Berg, sondern bereits früh ein Ort von strategischer Bedeutung.


Auf dem westlichen Gipfel befinden sich zudem die spärlichen Reste der Georgskapelle, die vermutlich um das Jahr 1000 errichtet wurde. Sie zählt zu den ältesten christlichen Zeugnissen der Region und wurde von den ersten Siedlern für Gottesdienste genutzt.


Der Rotstein verbindet damit auf einzigartige Weise Natur, Geschichte und Kultur und erzählt von einer Vergangenheit, die weit über die Grenzen unseres Dorfes hinausreicht.
Heute ist der Rotstein ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende, Naturfreunde und Wanderer. Seine Wege und Aussichtspunkte laden dazu ein, die Schönheit der Oberlausitz zu entdecken und die besondere Atmosphäre dieses Berges zu erleben.
Mehrere regionale sowie nationale und internationale Wanderwege führen über den Rotstein und machen ihn zu einem wichtigen Knotenpunkt im Wegenetz der Oberlausitz. Sie verbinden Menschen und Landschaften und tragen dazu bei, die besondere Natur und Geschichte dieses Ortes erlebbar zu machen.
Für viele Besucher ist der Rotstein der erste Berührungspunkt mit Sohland am Rotstein und zugleich eine Einladung, unser Dorf und die Oberlausitz näher kennenzulernen.
Damit auch kommende Generationen die einzigartige Natur und Geschichte des Rotsteins erleben können, bedarf es eines verantwortungsvollen Umgangs mit diesem besonderen Ort.
Das Dorfzentrum von Sohland ist ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungen rund um den Rotstein. Ausgeschilderte Parkmöglichkeiten und kurze Wege machen den Ortskern zum zentralen Start- und Endpunkt für Wanderer, Radfahrer und Besucher.
Von hier aus lässt sich der Heimatberg auf abwechslungsreichen Wegen entdecken. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, auch unser Dorf und seine besondere Atmosphäre kennenzulernen.
So verbindet ein Besuch des Rotsteins Naturerlebnis und das Leben in unserem Dorf auf besondere Weise.
Der Rotstein ist nicht nur ein wertvolles Naturerbe, sondern auch ein Ort, der Pflege und Aufmerksamkeit benötigt. Viele Wege, Aussichtspunkte und Einrichtungen werden durch das ehrenamtliche Engagement des Rotsteinvereins Sohland und seiner Unterstützer erhalten und gepflegt.
Die Mitglieder des Vereins setzen sich mit viel Herzblut für den Erhalt der Wanderwege, den Schutz der Natur und die Pflege dieses besonderen Ortes ein. Dieses Engagement trägt wesentlich dazu bei, dass der Rotstein für Einwohner und Besucher gleichermaßen erlebbar bleibt.
Doch die Aufgaben werden nicht weniger. Deshalb freut sich der Rotsteinverein über jede Form der Unterstützung – sei es durch eine Mitgliedschaft, tatkräftige Hilfe bei Arbeitseinsätzen oder das Interesse an der Natur und Geschichte des Rotsteins.
Denn der Erhalt dieses einzigartigen Natur- und Heimatortes ist eine gemeinsame Aufgabe, die weit über die Grenzen unseres Dorfes hinausreicht.
Der Rotstein – ein Naturdenkmal, ein Geschichtsort und für viele Menschen der erste Gruß von zu Hause.
Der Rotstein verbindet auf besondere Weise Natur, Geschichte und weite Ausblicke über die Oberlausitz. Artenreiche Wälder, seltene Pflanzen, historische Spuren und abwechslungsreiche Wanderwege machen ihn zu einem lohnenden Ziel für Naturfreunde, Wanderer und Erholungssuchende.
Der Rotstein steht bereits seit 1912 unter Schutz und gilt damit als das älteste Naturschutzgebiet Sachsens. Geschützt werden die besondere Pflanzen- und Tierwelt, die naturnahen Laubwälder und der wertvolle Naturraum des Basaltberges.
Am Rotstein wurden rund 530 Pflanzenarten nachgewiesen. Dazu gehören unter anderem Leberblümchen, Lerchensporn, Türkenbundlilie, Geflecktes Knabenkraut und die seltene Wiesengladiole. Der nährstoffreiche Basaltboden schafft dafür besonders günstige Bedingungen.
Das Dorfzentrum von Sohland am Rotstein ist ein geeigneter Ausgangspunkt für den Besuch des Aussichtsturms. Dort stehen ausgeschilderte Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Von hier führen Wanderwege durch abwechslungsreiche Natur hinauf zum Rotstein. Nach der Wanderung lässt sich der Ausflug im Dorf beginnen oder entspannt ausklingen.
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Der Rotstein ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Im Frühjahr beeindrucken die Blüten und das frische Grün, im Sommer die schattigen Wälder, im Herbst die farbenreiche Landschaft und im Winter die besondere Ruhe und die weiten Ausblicke bei klarer Sicht.
Über den Rotstein verlaufen regionale sowie überregionale Wanderwege. Dazu gehören der Europäische Fernwanderweg E10 und der Wanderweg der Deutschen Einheit. Sie verbinden das Naturerlebnis auf dem Rotstein mit weiteren Zielen in Sohland am Rotstein und der Oberlausitz.
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